Implementation

Didaktisches Design an der Hochschule

Entwicklung und Dokumentation von Veranstaltungskonzepten

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Hochschule, Veranstaltungskonzepte

Ansprechpartner

Alexander Florian
Gabi Reinmann

Abstract

Mit dem Bologna-Prozess ist die Lehre wieder vermehrt in den Mittelpunkt der Hochschul-Diskussion gerückt. Allerdings dominieren Debatten um Leistungspunkte, „Workload“ und Module, während genuin didaktische Fragen weniger prominent platziert werden. Und doch sind es genau die didaktischen Fragen des Lehralltags, die nach einer Beantwortung drängen, soll die Qualität der Lehre wirklich besser werden.

Seit einem Jahrzehnt entwickeln und erproben wir für kleine und große Gruppen verschiedene Veranstaltungskonzepte. In diesen werden in der Regel auch digitale Medien integriert, ohne dass diese zwingend eine leitende Funktion übernehmen. Im Zentrum stehen Fragen der Gestaltung von Lehr-Lerninhalten einerseits und der Gestaltung von Aufgaben im weitesten Sinne andererseits.

In einem eigenen Projekt wollen wir nun damit beginnen, diese Konzepte sukzessive zu dokumentieren und online zugänglich zu machen. Auf diese Weise sollen interessierte Hochschullehrer/innen die Möglichkeit erhalten, die von uns bereits erprobten Konzepte kennenzulernen und eventuell selbst zu nutzen und/oder an eigene Erfordernisse anzupassen.

Das Projekt wird derzeit ohne externe Finanzierung von der Professur betrieben. Geplant sind Kooperationen mit anderen universitären Einrichtungen.

Digitale Medien in Lehre und Studium

Konzeption, Implementation, Evaluation und Dokumentation von Lern- und Forschungsmedien

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.03.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Digitale Medien, E-learning, Hochschule, Lehre, Pilotprojekt

Ansprechpartner

Alexander Florian

Abstract

Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und auch an Hochschulen zeigen sich hierfür vielfältige Potenziale für deren Einsatz in Forschung, Lehre und Studium. Mit diesem Projekt soll angeknüpft werden an Konzepte, welche diesbezüglich am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg erprobt wurden. Die dabei gewonnen Erfahrungen bilden die Basis, um die Situation an der Fakultät für Pädagogik der Universität der Bundeswehr München zu analysieren sowie darauf abgestimmt Szenarien zu entwickeln, Pilotprojekte durchzuführen und zu evaluieren. Geplant sind dabei u. a. folgende Vorhaben:

  • Implementation eines Learning Management Systems im Bachelor- und Master-Studiengang „Bildungswissenschaft, insbesondere interkulturelle, Medien- und Erwachsenenbildung“. Hintergrund hierfür bilden die Projekte „LMSNews“ (Abschlussbericht) und „Integration von Plattformen und Tools für Lehre und Studium an der Universität Augsburg“.
  • Erprobung eines E-Portfolio-Systems (weitere Informationen finden sich hier).
  • Einrichtung eines Umfrage-Tools. Zu dieser Idee hat Alexander Florian bereits am Innovationswettbewerb „betacampus“ der Universität Augsburg eine Projektförderung erhalten (weitere Informationen finden sich hier), wobei an der Professur für Lehren und Lernen mit Medien zunächst eine Variante umgesetzt werden soll, die vorerst die Fakultätsperspektive primär im Blick haben wird.

Ziel bei den unterschiedlichen Vorhaben ist nicht nur technische Realisierung, sondern insbesondere die mediendidaktische Konzeption sowie die Dokumentation der Implementationsprozesse. Darüber hinaus wird angestrebt, Kooperationen mit weiteren Einrichtungen der Universität der Bundeswehr zu München im Zuge dieser Pilotprojekte anzustoßen.

Dokumente

  • Zwischenbericht der IKIS-Projektgruppe "E-Learning" zur LMS-Erprobung an der UniBwM (November 2010).
  • Handout zur Präsentation der Tools der Professur für Lehren und Lernen mit Medien auf einem Workshop der IKIS-Projektgruppe "E-Learning" (Juni 2010).
  • Flyer und Folien im Rahmen einer uniweiten Informationsveranstaltung, bei der die AG E-Learning ILIAS als Instrument für technisch unterstützte Lehre an der UniBwM vorgestellt hat (Juni 2011).
  • Didaktische Handreichungen zum Einsatz von ILIAS an der UniBwM (Vorab-Version, Juli 2011).

Literatur

  • Florian, A. (2012). Einführung des Learning-Management-Systems ILIAS an der Universität der Bundeswehr München. e-teaching.org: Erfahrungsberichte. URL: http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/einfuehrung-des-learning-managementsystems-ilias
  • Florian, A., Koch, M., Matzner-Vogel, N., Langer, U., Reinmann, G. & Teege, G. (2011). Technisch unterstützte Lehre. Pilotplattform des Learning Management Systems ILIAS steht zur Nutzung bereit. Hochschulkurier, 41, 32-33
  • Sippel, S., Kamper, M. & Florian, A. (2011). Studierende zur E-Portfolio-Arbeit befähigen. Erfordernis einer Einführung in Theorie und Praxis. zeitschrift für e-Learning, 6 (3), 8-19

Digitale Medien zum Forschen und Lernen

open study db

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.03.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Wissensmanagement
Tags: forschendes Lernen, Hochschule, wissenschaftliches Arbeiten

Ansprechpartner

Alexander Florian

Abstract

Empirische Studien und deren Ergebnisse sind genuiner Bestandteil des Forschens. Mit diesen umgehen zu können, gehört zu den Fähigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens, wie sie in einem Studium vermittelt werden sollen. Beides ist in der Praxis wichtig, aber nicht immer leicht umzusetzen.

Das Projekt „open study db“ verfolgt das Ziel, ein Online-Instrument zu entwickeln und zu erproben, mit dem die Recherche empirischer Studien erleichtert und didaktisch fruchtbar gemacht werden kann. Die Kernidee fußt auf drei Prinzipien, nämlich

  • der systematischen Erfassung und Darstellung von Rechercheergebnissen,
  • der Verbindung geschlossener und offener Klassifikationssysteme bei der Erfassung und
  • der Teilung der so generierten Metadaten.

Informationen zu teilen, ist heute ohne großen Aufwand digital möglich. Eine kontrollierte Verschlagwortung (Taxonomie) lässt sich bereits seit vielen Jahren über Datenbank- und Content Management Systeme realisieren (Web 1.0). Daneben ist es aktuell sehr einfach, mit Social Boookmarking- und anderen Tools (Web 2.0) Inhalte individuell zu kennzeichnen (taggen) und kollaborativ zu klassifizieren (Folksonomy).

Indem die open study db sowohl unter einer didaktischen als auch unter einer forschungsbezogenen Zielsetzung genutzt werden kann, trägt es zur Verzahnung der Zielgruppen der Studierenden und Wissenschaftler bei. Die open study db ist so gesehen eine konkrete Möglichkeit, die beim forschenden Lernenden postulierte Gemeinschaft von Forschenden und Lernenden zu fördern und zumindest während der Phase der Recherche zu erleichtern.

Das Projekt wird derzeit ohne externe Finanzierung von der Professur betrieben. Bei der Erprobung werden wir mit der Professur für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie (Prof. Frank Fischer) an der Ludwig-Maximilians-Universität München kooperieren.

Literatur

  • Florian, A. (2011). Arbeits- und Lernumgebung „open study db“. Online-Plattform zur Sammlung empirischer Studien. Beitrag zur E-Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2011) der Gesellschaft für Informatik, Dresden.
  • Reinmann, G., Florian, A. & Schiefner, M. (2010). Open Study Review. Forschen und Lernen bei der Recherche und Bewertung von empirischen Befunden. In S. Mandel, M. Rutishauser & E. Seiler Schiedt (Hrsg.), Digitale Medien für Lehre und Forschung (S. 341-352). Münster: Waxmann.

E-Portfolios an der Hochschule

Förderung von E-Portfolio-Kompetenz

Laufzeit: 01.04.10 bis 30.09.11
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Online-Coaching
Tags: E-Portfolio, Hochschule, Kompetenz, VHB
Webseite: portfolio-kurs.de

Ansprechpartner

Alexander Florian
Jan-Mathis Schnurr
Marianne Kamper
Silvia Hartung

Abstract

Immer mehr Bildungsinstitutionen, auch Universitäten und Fachhochschulen, setzen auf die positiven Wirkungen von E-Portfolios – als Instrument der individualisierten Steuerung und Beurteilung des (Selbst-)Studiums sowie als Methode des „assessment for learning“. Ein Schwachpunkt in der E-Portfolio-Praxis sind bislang die Bereitschaft sowie das Wissen und Können der Lernenden, die in der Regel weder über die Voraussetzungen noch über die potenziellen Schwierigkeiten (vor allem bei der Selbstreflexion) ausreichend informiert sind.

Das Projekt „Förderung von E-Portfolio-Kompetenz“ setzt genau hier an und will über die Entwicklung eines Online-Kurses in zweifacher Hinsicht Abhilfe schaffen:

  • Zum einen soll das Defizit an Hintergrundinformationen und Wissen über E-Portfolios inklusive Nutzen und Grenzen geschlossen werden – ein Defizit, das die eigene E-Portfolio-Arbeit beeinträchtigen kann bzw. ein reaktives Abarbeiten von extern vorgegeben Portfolio-Aufgaben begünstigt.
  • Zum anderen soll das Problem der Selbstreflexion ernst genommen und daher ein didaktisches Vorgehen gewählt werden, das die Studierenden zunächst davon entlastet, einen Einstieg in die E-Portfolio-Arbeit über die Reflexion der eigenen Person zu praktizieren. Dies wird über die Übernahme von Rollen versucht.

Als technische Grundlage wird die E-Portfolio-Software Mahara herangezogen. Hierzu entwickelt sich aktuell ein Austausch mit dem Medienzentrum der TU München, dem Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft München.

Es handelt sich um ein von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) gefördertes Entwicklungsprojekt, für das Partner der Hochschule für Angewandte Wissenschaft München (Prof. Dr. Patricia Arnold), der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Wilbers) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Prof. Dr. Sembill) gewonnen werden konnten. Die Professur ist Initiator und Hauptentwickler, Projekt-Koordinator in der Antragsphase war Alexander Florian, Projekt-Leiterin in der Durchführung ist Marianne Kamper. Geplant sind nach der Entwicklung sowohl formative als summative Evaluationsstudien.

Literatur

Digitale Medien in der Fahrlehrerausbildung

Driver Instructor Education 2.0

Laufzeit: 01.10.09 bis 15.04.11
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Online-Coaching, Wissensmanagement
Tags: Berufsbildung, Fahrlehrerausbildung, Transfer
Webseite: driver-instructor-education.org/de

Ansprechpartner

Tamara Ranner

Ansprechpartner (extern)

Frank Vohle

Abstract

An die beruflichen Kompetenzen von Fahrlehrer/innen werden in den letzten Jahren zunehmend mehr Anforderungen gestellt. Fahrlehrer müssen heute nicht nur wissenschaftlich-technologisches Wissen situationsadäquat verarbeiten, sondern brauchen auch Selbstreflexionsfähigkeiten und Coaching-Kompetenz sowie Managementfertigkeiten (z.B. Qualitätssicherung). In diesem Anforderungsprofil spielten die Nutzung der digitalen Medien sowie speziell mediendidaktische Erkenntnisse bislang noch keine Rolle. Dies gilt vor allem für den praktischen Anteil der Fahrlehrerausbildung.

Zu diesem Thema wurde 2009 ein EU-Projekt mit dem Titel „Driver Instructor Education 2.0“ genehmigt. Unter Rückgriff auf ein speziell entwickeltes Online-Portal aus dem Kontext des Sports soll die Fahrlehrerausbildung durch den Einsatz einer Web 2.0-basierten Video- und Internettechnologie professionalisiert werden. Das Projekt will vor allem die individuelle Kompetenzförderung, zusätzlich aber auch organisationale Lernprozesse fördern:

  • Im Zentrum steht die Reflexion des Fahr- und Coaching-Verhaltens der Fahrlehreranwärter. Um die Reflexionsleistung aktiv zu fördern, werden eigene Aufgaben entwickelt, die technologiegestützt vor allem an der Kommentierung eigener Fahrvideos ansetzen. Optional kann auch mit E-Portfolios gearbeitet werden.
  • Ausbildungsfahrschulen und Fahrausbildungsstätten bietet das Video-begleitete Coaching die Möglichkeit zum Qualitäts- und Wissensmanagement. Möglich werden ein länderübergreifender Wissensaustausch sowie die kollegiale Entwicklung von Qualität.

Die Professur ist der wissenschaftliche Partner des EU-Projekts und zuständig für die wissenschaftliche Koordination und Begleitung. Infolge der im Projekt engagierten eher kleinen Zielgruppe werden ein vorrangig qualitatives Forschungsdesign und insbesondere non-reaktive Verfahren (Online-Beobachtung) eingesetzt.

Projektträger ist die Ghostthinker GmbH. Weitere Partner im Projekt sind die Europäische Fahrlehrer-Assoziation e.V. sowie Fahrausbildungsschulen und -stätten in Deutschland, Österreich, Belgien und Italien.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden sich im Projektportal.

Literatur

  • Ranner, T. (2011). Lehrkompetenz und Videoreflexion im Kontext der Fahrlehrerausbildung (Forschungsnotiz 7). München: Universität der Bundeswehr München. URL: http://lernen-unibw.de/sites/default/files/forschungsnotiz_2011_07_0.pdf
  • Ranner, T. (2011). Potential of digital for driving instructor education. Artikel zum Vortrag auf der red-conference in Lugano, März 2011.
  • Ranner, T. & Reinmann, G. (2011). Wissenschaftlicher Evaluationsbericht. EU-Projekt Driver Instructor Education 2.0. München. URL: http://lernen-unibw.de/sites/default/files/evaluationsbericht_drie_2.0_0.pdf
  • Ranner, T., Reinmann, G. & Vohle, F. (2011). EU-Projekt DRIE 2.0 - Internetgestützte Videoreflexion in der Fahrlehrerausbildung. Zeitschrift für Verkehrssicherheit, 57(03), 115-120.
  • Ranner, T., Vohle, F., Reinmann, G. & Metscher, J. (2010). Fahrlehrerausbildung mit digitalen Medien. Driver Instructor Education (Forschungsnotiz 1). München: Universität der Bundeswehr München. URL: http://lernen-unibw.de/sites/default/files/forschungsnotiz_2010_01.pdf
  • Ranner, T., Vohle, F., Reinmann, G. & Metscher, J. (2010). Digital Media in Driving Instructor Education. Book of Abstracts. ONLINE EDUCA BERLIN 2010.
  • Ranner, T., Vohle, F. & Reinmann, G. (in Druck). Digital media in driving instructor education. Proceedings 5. Fit to Drive-Kongress in Den Haag, April 2011.
  • Reinmann, G. & Vohle, F. (2009). Digitale Medien in der Fahrausbildung (Arbeitsbericht Nr. 25). Augsburg: Universität Augsburg, Medienpädagogik. URL: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_25.pdf (April 2010).
  • Vohle, F., Ranner, T. & Metscher, J. (2010). Driver Instructor Education 2.0. In V. Hornung-Prähauser & M. Luckmann (Hrsg.), Die lernende Organisation 2.0 (S. 112-113). Salzburg: Salzburg Research.
  • Vohle, F. & Reinmann G. (in Druck). Förderung professioneller Unterrichtskompetenz mit digitalen Medien: Lehren lernen durch Videoannotation. In  Renate Schulz-Zander, Birgit Eickelmann, Petra Grell, Heinz Moser und Horst Niesyto, Jahrbuch Medienpädagogik 9. Qualitätsentwicklung in der Schule und medienpädagogische Professionalisierung.

Digitale Medien in der Sport(trainer)ausbildung

Trainingsdidaktik mit Web 2.0

Laufzeit: 01.01.07 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Online-Coaching, Wissensmanagement
Tags: E-Portfolio, Ehrenamt, Qualitätsentwicklung, Traineraus- und Fortbildung, Videoannotierung, Web 2.0

Ansprechpartner

Frank Vohle

Ansprechpartner (extern)

  • Teilprojekt 1: TTVN (Markus Söhngen und Martin Schmidt); WTTV (Sandra Münzl); DTTB (René Stork)
  • Teilprojekt 2: Thomas Beyer

Abstract

Im Rahmen der neuen Rahmenrichtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewinnen kompetenzorientierte Ansätze und qualitätssichernde Maßnahmen in der Traineraus-, fort- und -weiterbildung zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund bieten mediengestützte Ausbildungsformate (E-Learning, Blended Learning, Web 2.0) interessante Potenziale.

Ziel des (längerfristig angelegten) Projekts ist die zyklische (Weiter)Entwicklung, Implementation und Evaluation von Blended Learning-Lehrgängen in unterschiedlichen Sportarten. Dabei kommt eine speziell für die Trainerausbildung entwickelte Web 2.0 gestützte Lernumgebung (genannt edubreak®SportCampus) zum Einsatz. Es werden vor allem Lehr-Lern-, aber auch Qualitäts- und Wissensmanagementziele verfolgt:

  • Über einen Wechsel zwischen virtuellen Phasen und Präsenzphasen erfolgt eine Neuorganisation des Lernens, was besonders ehrenamtlichen Trainern zu Gute kommt.
  • Über Videotechnologie und Kommentierungsoptionen werden die Lernenden dabei unterstützt, Coaching-Kompetenz aufzubauen. Mapping-Werkzeuge und Weblogs ergänzen dieses Kernziel. Ein zweistufiger E-Portfolio-Prozess hilft den Teilnehmern dabei, die vielfältigen Artefakte zu vernetzen und einen "roten Faden" zu entwickeln.
  • In länderübergreifender Zusammenarbeit von Verbänden, z.B. in kooperativen Onlinephasen, entstehen mediengestützte Formen des Wissens- und Qualitätsmanagements.

Der Einsatz der Lernumgebung im Feld wird kontinuierlich vor allem über den Einsatz von Fragebögen und Interviews evaluiert. Die Professur ist beratender Partner in diesem Projekt, das von der Ghostthinker GmbH (Hauptansprechpartner, Infoportal hier) geleitet wird.

Literatur

  • Vohle, F. (2011). Mediengestützte Praktikumsphasen im Sport. Zeitschrift für E-Learning, Lernkultur und Bildungstechnologien, 6 (2), 43-54
  • Vohle, F. & Reinmann G. (in Druck). Förderung professioneller Unterrichtskompetenz mit digitalen Medien: Lehren lernen durch Videoannotation. In  Renate Schulz-Zander, Birgit Eickelmann, Petra Grell, Heinz Moser und Horst Niesyto, Jahrbuch Medienpädagogik 9.Qualitätsentwicklung in der Schule und medienpädagogische Professionalisierung.
  • Vohle, F. (2010). Vom Tischtennis zum Fußball? Ein mediendidaktisches Konzept für die Traineraus- und Weiterbildung. In O. Höner, R. Schreiner & F. Schultz (Hrsg.), Aus- und Fortbildungskonzepte im Fußball. Jahrestagung der dvs (Deutsche Vereinigung Sportwissenschaft)-Kommission Fußball 2009, 8 Seiten (hier: Abstractband)
  • Reinmann, G. & Vohle, F. (2010). Lehren lernen mit Web 2.0. In F. Siepmann & P. Müller (Hrsg.), Jahrbuch eLearning und Wissensmanagement 2011. Bildung in Zeiten von Web 2.0. (S. 18-23). Albstedt: Siepmann Media
  • Vohle, F. & Schmidt, M. (2010). Trainerausbildung neu denken! edubreakSPORTS für die Traineraus- und fortbildung. Trainerbrief (vdtt), 2/2010, S. 20-26.
  • Vohle, F. (2010): Trainerausbildung mit digitalen Medien. Ein Beispiel aus der mediendidaktischen Forschung. In Danisch, M. & Schwier, J. (2010). Sportwissenschaft 2.0. Sport vermitteln im Social Web? Köln: Sport & Buch Strauß
  • Vohle, F. (2009). Cognitive Tools 2.0 in Trainer Education. International Journal of Sport Science and Coaching, 4(11), 583.
  • Vohle, F. (2009). Reflective learning in physical education with a multicodal online video tool. A structure genetic approach (J. Piaget) for knowledge transformation. In AEISEP (Hrsg.),Situated learning, reflective practice and knowledge construction in Physical Education (S. 159). Besancon: AEISEP.
  • Vohle, F. (2008). Trainerausbildung 2.0. Mehr pädagogische Qualität durch digitale Bildungstechnologien? In Ch. Igel & A. Baca (Hrsg.), Update eLearning. Neue Lehr-Lern-Innovationen durch digitale Medien in der Sportwissenschaft. Hamburg: Edition Czwalina des Feldhaus Verlages.

Aktuelle Expertise zu digitalen Medien in deutschen Sportverbänden

Reinmann, G.; Lames, M. & Kamper, M. (2010). DOSB  Bildung und Qualifizierung – E-Learning für die Qualifizierung im organisierten Sport. Online verfügbar unter: http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/arbeitsfelder/Ausbildung/E-LEARNING_DOSB.pdf

Präsentationen auf sportwissenschaftlichen Tagungen sowie bei Praxispartnern des Sports:

Preise
  • EureleA Award 2011 (European Award for Technology Supported Learning, Kategorie: Beste Projektwirkung)

Förderung von Lernen in Praxisgemeinschaften

Entwicklung und Erprobung des Augsburger Begleitstudiums

Laufzeit: 01.01.04 bis 31.03.10
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Didaktisches Design, Entwicklung, Evaluation, Implementation
Webseite: www.imb-uni-augsburg.de/studium/begleitstudium-problemloesekompetenz

Ansprechpartner

Gabi Reinmann

Abstract

Im Jahr 2004 wurde an der Universität Augsburg im Rahmen des BA-/MA-Studiengangs „Medien und Kommunikation“ von der Professur für Medienpädagogik (damals unter Gabi Reinmann) das Begleitstudium Problemlösekompetenz ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um ein extracurriculares Studienangebot, das schrittweise mit dem BA-/MA-Studiengang strukturell verknüpft wurde und Studierenden die Möglichkeit geben soll, überfachliche Kompetenzen in Projektgemeinschaften zu entwickeln.

Literatur

Emotionen beim Lernen mit digitalen Medien

Entwicklung und Erprobung von Emotionsinstrumenten

Laufzeit: 01.01.04 bis 31.12.09
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Online-Coaching
Tags: E-Portfolio, emotionale Kompetenz, Hochschule, Self-Assessment

Ansprechpartner

Gabi Reinmann

Abstract

Emotionen beim Lernen mit digitalen Medien sind ein vergleichsweise wenig untersuchtes Phänomen. Speziell Forschungsarbeiten, die sich der Frage stellen, wie man technologiebasiert emotionale Prozesse beim Lernen beeinflussen kann, gibt es kaum.

Literatur

  • Reinmann-Rothmeier, G. (2003). Die Vergessenen Weggefährten des Lernens: Herleitung eines Forschungsprogramms zu Emotionen beim E-Learning (Arbeitsbericht Nr. 1). Augsburg: Universität Augsburg, Medienpädagogik. URL: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_01.pdf (April 2010).
  • Reinmann, G. (2004). Die vergessenen Weggefährten des Lernens: Emotionen beim eLearning. In H.O. Mayer & D. Treichel (Hrsg.), Handlungsorientiertes Lernen und eLearning (S. 101-118). München: Oldenbourg.
  • Reinmann, G. (2005). Gestaltung von E-Learning-Umgebungen unter emotionalen Gesichts-punkten. In D. Euler & S. Seufert (Hrsg.), E-Learning in Hochschulen und Bildungszentren (S. 351-371). München: Oldenbourg.
  • Reinmann, G., Vohle, F., Mansmann, V. & Häuptle, E. (2005). Entwicklung und Evaluation einer E-Learning-Umgebung zur Schulentwicklung. Beiträge zur Lehrerbildung, 23 (1), 6-21.
  • Reinmann, G., Vohle, F. & Zange, Ch. (2006). Onlinebarometer. Ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung beim E-Learning. In E. Seiler Schiedt, S. Kälin & Ch. Sengstag (Hrsg.), E-Learning – alltagstaugliche Innovation? (S. 141-151) Münster: Waxmann.
  • Metscher, J. (2007). Interaktive Selbstdiagnose von Emotionen beim E-Learning. Interdisziplinäre Entwicklung einer flashbasierten Webapplikation (eSAMB). Bachelorarbeit. Universität Augsburg. URL: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/metscher2007interaktive.pdf (April 2010).
  • Greder-Specht, Ch. (2009). Emotionen im Lernprozess. Eine qualitative Studie zur Erkundung der Beziehung zwischen Emotionen und Wirkungseinschätzungen von Teilnehmenden einer Weiterbildung basierend auf einem entwickelten Instrument zur Abbildung emotionaler Lernverfassungen. Hamburg: Verlag Dr. Kovač.

Digitale Medien in der Gesundheitsförderung

Projekt Paedimed

Laufzeit: 01.01.06 bis 31.12.09
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Gesundheitsförderung, Jugendarbeit, Schule
Webseite: e-learning.paedimed.org/de

Ansprechpartner

Gabi Reinmann

Abstract

Paedimed steht für „Pädagogische Kompetenz im Gesundheitswesen, Medizinische Kompetenz in der Pädagogik“. Es handelt sich um ein von der EU gefördertes interdisziplinäres Gesundheitsprojekt, während dessen Laufzeit eine Blended Learning-Umgebung für Schulen entstanden ist. Inhaltlich drehte sich das Projekt unter einem salutogenetischen Ansatz um die Gesundheitsförderung bei Jugendlichen im Zusammenhang mit Haut und Hautgesundheit sowie Sexualität und Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen. Bei der Konzeption, Entwicklung und Erprobung arbeiteten Gesundheitsdienstleister und Pädagogen aus Wissenschaft und Praxis zusammen.

Die entwickelte Lernumgebung bietet mehrere Inhaltsmodule, die bedarfsorientiert genutzt und infolge des Blended Learning-Ansatzes flexibel auf Bedürfnisse verschiedener Schulen in verschiedenen Ländern angepasst werden können. Eine Besonderheit bildet das narrative Rahmenkonzept der Umgebung, von dem man sich vor allem motivationale Effekte erhofft. Mit dem Lernangebot sollen die Nutzer für einen ressourcenorientierten Gesundheitsbegriff und entsprechende Verhaltensweisen sensibilisiert werden.

Die Umgebung wurde in englischer, deutscher, italienischer und rumänischer Sprache umgesetzt. In Deutschland, Italien und Rumänien wurde die Umgebung in Schulen erprobt und bei der Erprobung wissenschaftlich begleitet. Die Professur für Medienpädagogik an der Universität Augsburg (damals unter Gabi Reinmann) war als Partner für die didaktische Gestaltung sowie für die Evaluation zustaändig.

Kooperationspartner waren das Universitätsklinikum Heidelberg, die Universität Osnabrück, der Berufsverband Deutscher Dematologen e.V., die Gruppo Italiano Studi Epidemiologici in Dermatologia, die Universität Oradea sowie die Ghostthinker GmbH.

Die Ergebnisse liegen in Forme eines Abschlussberichts vor.

Hier geht es zur Lernumgebung Paedimed.

Literatur

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