Entwicklung

Digitale Medien in der Grundschule

Story-Anchored Curriculum

Laufzeit: 01.05.07 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Narration, Online-Werkzeuge, Schule
Webseite: www.techpi-und-malibu.de

Ansprechpartner

Gabi Reinmann

Abstract

Der Einsatz digitaler Medien im Grundschulunterricht steht vor besonderen Herausforderungen: Gerade in der Grundschule können E-Learning-Angebote keinen Präsenzunterricht ersetzen, sondern müssen dazu beitragen, das Lehren und Lernen gezielt zu bereichern und Aspekte zu unterstützen, die ohne digitale Medien kaum oder nur schwer zugänglich sind.

Unter dem Titel „Story-Anchored Curriculum“ wird vor diesem Hintergrund seit 2007 eine Online-Umgebung kontinuierlich weiterentwickelt, die inhaltlich narrativ aufgebaut ist und technisch vor allem mit verschiedenen leicht handhabbaren Online-Werkzeugen arbeitet:

  • Der narrative Aufbau zeigt sich zum einen in einer Rahmengeschichte (umgesetzt mit Ton, Bild und Animation), in der die beiden Hauptakteure der Umgebung – nämlich der Außerirdische namens Tech Pi und ein Schmetterling namens Mali Bu – eingeführt werden und ihr erstes Abenteuer erleben. Die derzeit verfügbaren drei in sich geschlossenen Module in der Umgebung widmen sich den Themen „Regenwurm“, „Klima“ und „Informationskompetenz“. Die Geschichten sind angereichert mit Lernmaterial und können individuell mit weiteren digitalen Unterlagen und Aufgaben verknüpft werden.
  • Mit integrierten Werkzeugen zur Annotierung und Kommentierung können die Schüler die Geschichten schriftlich oder mündlich an beliebigen Stellen kommentieren. Zudem können Lösungen für verschiedene Aufgaben hochgeladen und eigene Portfolios erstellt werden. Die Online-Umgebung bietet Lehrenden verschiedene Möglichkeiten der individuellen Anpassung der Module und der Bildung geschlossener Benutzergruppen.

Es wurden bereits mehrere Implementations- und Evaluationsstudien mit der Online-Umgebung durchgeführt. Die Entwicklung der Umgebung und einzelner Module erfolgt sowohl theoriegeleitet als auch in enger Kooperation mit Lehrern in der Praxis.

Die Professur ist Partner in diesem Kooperationsprojekt, das von der Ghostthinker GmbH geleitet wird. Die Themenmodule sind mit Unterstützung von folgenden Partnern entstanden: Schulen ans Netz e.V. (Naturwissenschaft entdecken!), Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) und Lebensraum Lechtal e.V. 

Die aktuelle Lernumgebung von Tech Pi und Mali Bu ist hier abrufbar.

Literatur

Didaktisches Design an der Hochschule

Entwicklung und Dokumentation von Veranstaltungskonzepten

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Hochschule, Veranstaltungskonzepte

Ansprechpartner

Alexander Florian
Gabi Reinmann

Abstract

Mit dem Bologna-Prozess ist die Lehre wieder vermehrt in den Mittelpunkt der Hochschul-Diskussion gerückt. Allerdings dominieren Debatten um Leistungspunkte, „Workload“ und Module, während genuin didaktische Fragen weniger prominent platziert werden. Und doch sind es genau die didaktischen Fragen des Lehralltags, die nach einer Beantwortung drängen, soll die Qualität der Lehre wirklich besser werden.

Seit einem Jahrzehnt entwickeln und erproben wir für kleine und große Gruppen verschiedene Veranstaltungskonzepte. In diesen werden in der Regel auch digitale Medien integriert, ohne dass diese zwingend eine leitende Funktion übernehmen. Im Zentrum stehen Fragen der Gestaltung von Lehr-Lerninhalten einerseits und der Gestaltung von Aufgaben im weitesten Sinne andererseits.

In einem eigenen Projekt wollen wir nun damit beginnen, diese Konzepte sukzessive zu dokumentieren und online zugänglich zu machen. Auf diese Weise sollen interessierte Hochschullehrer/innen die Möglichkeit erhalten, die von uns bereits erprobten Konzepte kennenzulernen und eventuell selbst zu nutzen und/oder an eigene Erfordernisse anzupassen.

Das Projekt wird derzeit ohne externe Finanzierung von der Professur betrieben. Geplant sind Kooperationen mit anderen universitären Einrichtungen.

San-Netz

Bereitstellung einer Plattform Medizinische Information und Kommunikation für die vernetzte onlinebasierte Aus-, Fort- und Weiterbildung

Laufzeit: 02.01.12 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung
Tags: Ausbildung, Bundeswehr, Fortbildung, Medizin, Netzwerk, Sanitätswesen, Weiterbildung
Webseite: www.san-netz.de

Ansprechpartner

Jan-Mathis Schnurr

Ansprechpartner (extern)

Projektverantwortung / Projektleitung:

Prof. Dr. Michael Koch, (erster Ansprechpartner)
Forschungsgruppe Kooperationssysteme, Fakultät für Informatik
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577 Neubiberg
Tel.: 089/6004-3777, E-Mail: michael.koch@unibw.de
Web: http://www.kooperationssysteme.de/

Prof. Dr. Gabi Reinmann,
Lehren und Lernen mit Medien, Fakultät für Pädagogik
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577 Neubiberg
Tel.: 089/6004-5120, E-Mail: gabi.reinmann@unibw.de
Web: http://www.lernen-unibw.de/

Abstract

Ziel des Projektes ist es, eine Lern- und Kommunikationsplattform für Sanitätsoffiziere aller Approbationen zu konzipieren und bereitzustellen, die eine zeitgemäße Kommunikation und Wissensaustausch der Sanitätsoffiziere untereinander für die vernetzte Aus-, Fort- und Weiterbildung erlaubt. Dabei sind auch die Sanitätsoffizieranwärter und eventuell andere Zielgruppen im Sanitätswesen (z.B. Unteroffiziere) mit zu berücksichtigen.

Als eine zentrale Komponente zur Motivation der Plattformnutzung und als Kristallisationspunkt für Kommunikation und Wissensaustausch soll ein Learning-Management-System (mit E-Learning-Angeboten) dienen. Hierbei sollen vor allem bereits bestehende E-Learning-Angebote für Sanitätsoffiziere erschlossen und integriert werden.

Neu sollen dabei vor allem Möglichkeiten zur verstärkten Nutzung des Mediums Video eingebunden werden – mit Möglichkeiten zur Live-Übertragung sowie zur Speicherung und gemeinsamen Erschließung (Annotation) von Videos.

Das San-Netz ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Forschungsgruppe Kooperationssysteme und Lehren und Lernen mit Medien im Auftrag des Sanitätsamtes (I 1.1) und des Führungsstab des Sanitätsdienstes (II.3) der Bundeswehr.

Tamara Ranner, 11.06.11

Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung (ViFa)

Koordination und wissenschaftliche Begleitung einer Professional Pattern-Community in der Fahrlehrerausbildung

Laufzeit: 01.06.11 bis 30.11.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Wissensmanagement
Tags: Berufsbildung, Community, Fahrlehrerausbildung, Videotechnologie

Ansprechpartner

Tamara Ranner

Abstract

Fahrlehrer sind mit hohen pädagogisch-didaktischen Anforderungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit konfrontiert: Sie müssen Fahrschülern einerseits Fertigkeiten zum Führen eines Fahrzeugs und andererseits Wissen, Können und Einstellungen für ein sicheres, verantwortungsvolles und umweltbewusstes Fahren vermitteln. Die zentrale Aufgabe der Fahrlehrerausbildung ist es somit, ein hohes Maß an Lehrkompetenz bei den angehenden Fahrlehrern zu fördern. Sowohl in Fahrlehrerausbildungsstätten als auch in Ausbildungsfahrschulen werden bereits vielerorts und seit Langem Videotechnologien (unter Nutzung unterschiedlichster Systeme) eingesetzt. Was über die Videoaufnahme von Ausbildungssituationen hinaus mit diesem wertvollen Lehr-Lernmaterial speziell in Bezug auf den Aufbau von Lehrkompetenz geschieht, ist weitgehend offen: In der Regel werden die zahlreich vorhandenen didaktischen Potenziale videografierten Materials nicht oder kaum genutzt. In der Folge mangelt es an Standards für gute Praxis zur videobasierten Förderung der praktischen Komponente der Lehrkompetenz, die wiederum für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung notwendig sind. Eine zur Verbesserung der Ausbildungsqualität mögliche Lernortkooperation erfolgt nur in Einzelfällen.

Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt „Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung“ (ViFa) geht dieses Problem an. Der didaktische Kern des Projekts liegt darin, die an der Fahrlehrerausbildung beteiligten Fahrausbildungsstätten und Ausbildungsfahrschulen zu einer gezielten Kooperation und Kollaboration zu Fragen des Einsatzes von Video in der Fahrlehrerausbildung anzustoßen, zu begleiten und zu etablieren. Ziel ist es, Standards durch Kommunikation und Kooperation zu erarbeiten, die den Videoeinsatz in der Ausbildung sowohl erleichtern (indem Mindeststandards festgelegt werden) als auch qualitativ verbessern (indem neue Entwicklungen angestoßen werden). Hierzu soll eine internetgestützte Professional Community für Ausbilder aufgebaut werden, die thematisch auf videogestützte Lehrkompetenzförderung unter Nutzung gängiger Web 2.0-Software eingegrenzt ist.

Die Professur ist der wissenschaftliche Partner des Projekts ViFa und zuständig für die wissenschaftliche Koordination und Begleitung. Infolge der im Projekt engagierten eher kleinen Zielgruppe werden ein vorrangig qualitatives Forschungsdesign und insbesondere non-reaktive Verfahren (Online-Beobachtung) eingesetzt.

Praxispartner des Projekts ViFa ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten e.v. (BAGFA) und das Verkehrsinstitut München Hunger GmbH. Daneben wirken weitere Fahrlehrerausbildungsstätten am Projekt mit. Unterstützt wird das Projekt zudem von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. (BVF).

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Logo ESFLogo EU

 

Das dieser Beschreibung zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung un Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PF08028BA gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Frank Vohle, 08.01.11

Qualität und Evaluation von digitalen Selbstlernmedien

Entwicklung und Implementation von Evaluationstools für ausgewählte Lernmodule des Themenbereiches "Psychische und physische Beanspruchung"

Laufzeit: 01.11.10 bis 01.10.11
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung
Tags: CBT, Selbstlernmedien, WBT

Ansprechpartner

Frank Vohle
Gabi Reinmann

Ansprechpartner (extern)

PD. Dr. Andreas Schlattmann

Abstract

Ziel und Inhalt des Projekts ist es, ein Evaluationskonzept für ausgewählte Selbstlernmodule  (CBT, WBT) zu erarbeiten und darauf aufbauend geeignete Evaluationsinstrumente bereitzustellen. Infolge der konzeptionellen Arbeit soll erreicht werden, dass mit dem Vorhaben ein grundsätzliches Vorgehensmodell für die Sicherung und Weiterentwicklung von thematisch begrenzten Lernmodulen zum Selbstlernen verfügbar wird. Dieses Modell soll neben üblichen Lernerfolgskontrollen als eine Evaluationsmaßnahme die Integration von Akzeptanz- und Qualitätsanalysen in das übergeorndete Qualitätsmanagement vorantreiben. Das Projekt möchte folgende Produkte entwickeln: (a) eine kommentierte Literaturrecherche zum Forschungsfeld Evaluation, (b) ein Rahmenkonzept für die Erarbeitung von Evaluationsinstrumenten mit dem Ziel der Qualitätssicherung und -entwicklung, (c) konkrete Evaluationsinstrumente, (d) eine Projektdokumentation mit Handlungsempfehlungen.

Digitale Medien in Lehre und Studium

Konzeption, Implementation, Evaluation und Dokumentation von Lern- und Forschungsmedien

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.03.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Digitale Medien, E-learning, Hochschule, Lehre, Pilotprojekt

Ansprechpartner

Alexander Florian

Abstract

Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und auch an Hochschulen zeigen sich hierfür vielfältige Potenziale für deren Einsatz in Forschung, Lehre und Studium. Mit diesem Projekt soll angeknüpft werden an Konzepte, welche diesbezüglich am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg erprobt wurden. Die dabei gewonnen Erfahrungen bilden die Basis, um die Situation an der Fakultät für Pädagogik der Universität der Bundeswehr München zu analysieren sowie darauf abgestimmt Szenarien zu entwickeln, Pilotprojekte durchzuführen und zu evaluieren. Geplant sind dabei u. a. folgende Vorhaben:

  • Implementation eines Learning Management Systems im Bachelor- und Master-Studiengang „Bildungswissenschaft, insbesondere interkulturelle, Medien- und Erwachsenenbildung“. Hintergrund hierfür bilden die Projekte „LMSNews“ (Abschlussbericht) und „Integration von Plattformen und Tools für Lehre und Studium an der Universität Augsburg“.
  • Erprobung eines E-Portfolio-Systems (weitere Informationen finden sich hier).
  • Einrichtung eines Umfrage-Tools. Zu dieser Idee hat Alexander Florian bereits am Innovationswettbewerb „betacampus“ der Universität Augsburg eine Projektförderung erhalten (weitere Informationen finden sich hier), wobei an der Professur für Lehren und Lernen mit Medien zunächst eine Variante umgesetzt werden soll, die vorerst die Fakultätsperspektive primär im Blick haben wird.

Ziel bei den unterschiedlichen Vorhaben ist nicht nur technische Realisierung, sondern insbesondere die mediendidaktische Konzeption sowie die Dokumentation der Implementationsprozesse. Darüber hinaus wird angestrebt, Kooperationen mit weiteren Einrichtungen der Universität der Bundeswehr zu München im Zuge dieser Pilotprojekte anzustoßen.

Dokumente

  • Zwischenbericht der IKIS-Projektgruppe "E-Learning" zur LMS-Erprobung an der UniBwM (November 2010).
  • Handout zur Präsentation der Tools der Professur für Lehren und Lernen mit Medien auf einem Workshop der IKIS-Projektgruppe "E-Learning" (Juni 2010).
  • Flyer und Folien im Rahmen einer uniweiten Informationsveranstaltung, bei der die AG E-Learning ILIAS als Instrument für technisch unterstützte Lehre an der UniBwM vorgestellt hat (Juni 2011).
  • Didaktische Handreichungen zum Einsatz von ILIAS an der UniBwM (Vorab-Version, Juli 2011).

Literatur

  • Florian, A. (2012). Einführung des Learning-Management-Systems ILIAS an der Universität der Bundeswehr München. e-teaching.org: Erfahrungsberichte. URL: http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/einfuehrung-des-learning-managementsystems-ilias
  • Florian, A., Koch, M., Matzner-Vogel, N., Langer, U., Reinmann, G. & Teege, G. (2011). Technisch unterstützte Lehre. Pilotplattform des Learning Management Systems ILIAS steht zur Nutzung bereit. Hochschulkurier, 41, 32-33
  • Sippel, S., Kamper, M. & Florian, A. (2011). Studierende zur E-Portfolio-Arbeit befähigen. Erfordernis einer Einführung in Theorie und Praxis. zeitschrift für e-Learning, 6 (3), 8-19

Digitale Medien zum Forschen und Lernen

open study db

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.03.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Wissensmanagement
Tags: forschendes Lernen, Hochschule, wissenschaftliches Arbeiten

Ansprechpartner

Alexander Florian

Abstract

Empirische Studien und deren Ergebnisse sind genuiner Bestandteil des Forschens. Mit diesen umgehen zu können, gehört zu den Fähigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens, wie sie in einem Studium vermittelt werden sollen. Beides ist in der Praxis wichtig, aber nicht immer leicht umzusetzen.

Das Projekt „open study db“ verfolgt das Ziel, ein Online-Instrument zu entwickeln und zu erproben, mit dem die Recherche empirischer Studien erleichtert und didaktisch fruchtbar gemacht werden kann. Die Kernidee fußt auf drei Prinzipien, nämlich

  • der systematischen Erfassung und Darstellung von Rechercheergebnissen,
  • der Verbindung geschlossener und offener Klassifikationssysteme bei der Erfassung und
  • der Teilung der so generierten Metadaten.

Informationen zu teilen, ist heute ohne großen Aufwand digital möglich. Eine kontrollierte Verschlagwortung (Taxonomie) lässt sich bereits seit vielen Jahren über Datenbank- und Content Management Systeme realisieren (Web 1.0). Daneben ist es aktuell sehr einfach, mit Social Boookmarking- und anderen Tools (Web 2.0) Inhalte individuell zu kennzeichnen (taggen) und kollaborativ zu klassifizieren (Folksonomy).

Indem die open study db sowohl unter einer didaktischen als auch unter einer forschungsbezogenen Zielsetzung genutzt werden kann, trägt es zur Verzahnung der Zielgruppen der Studierenden und Wissenschaftler bei. Die open study db ist so gesehen eine konkrete Möglichkeit, die beim forschenden Lernenden postulierte Gemeinschaft von Forschenden und Lernenden zu fördern und zumindest während der Phase der Recherche zu erleichtern.

Das Projekt wird derzeit ohne externe Finanzierung von der Professur betrieben. Bei der Erprobung werden wir mit der Professur für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie (Prof. Frank Fischer) an der Ludwig-Maximilians-Universität München kooperieren.

Literatur

  • Florian, A. (2011). Arbeits- und Lernumgebung „open study db“. Online-Plattform zur Sammlung empirischer Studien. Beitrag zur E-Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2011) der Gesellschaft für Informatik, Dresden.
  • Reinmann, G., Florian, A. & Schiefner, M. (2010). Open Study Review. Forschen und Lernen bei der Recherche und Bewertung von empirischen Befunden. In S. Mandel, M. Rutishauser & E. Seiler Schiedt (Hrsg.), Digitale Medien für Lehre und Forschung (S. 341-352). Münster: Waxmann.

E-Portfolios an der Hochschule

Förderung von E-Portfolio-Kompetenz

Laufzeit: 01.04.10 bis 30.09.11
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Online-Coaching
Tags: E-Portfolio, Hochschule, Kompetenz, VHB
Webseite: portfolio-kurs.de

Ansprechpartner

Alexander Florian
Jan-Mathis Schnurr
Marianne Kamper
Silvia Hartung

Abstract

Immer mehr Bildungsinstitutionen, auch Universitäten und Fachhochschulen, setzen auf die positiven Wirkungen von E-Portfolios – als Instrument der individualisierten Steuerung und Beurteilung des (Selbst-)Studiums sowie als Methode des „assessment for learning“. Ein Schwachpunkt in der E-Portfolio-Praxis sind bislang die Bereitschaft sowie das Wissen und Können der Lernenden, die in der Regel weder über die Voraussetzungen noch über die potenziellen Schwierigkeiten (vor allem bei der Selbstreflexion) ausreichend informiert sind.

Das Projekt „Förderung von E-Portfolio-Kompetenz“ setzt genau hier an und will über die Entwicklung eines Online-Kurses in zweifacher Hinsicht Abhilfe schaffen:

  • Zum einen soll das Defizit an Hintergrundinformationen und Wissen über E-Portfolios inklusive Nutzen und Grenzen geschlossen werden – ein Defizit, das die eigene E-Portfolio-Arbeit beeinträchtigen kann bzw. ein reaktives Abarbeiten von extern vorgegeben Portfolio-Aufgaben begünstigt.
  • Zum anderen soll das Problem der Selbstreflexion ernst genommen und daher ein didaktisches Vorgehen gewählt werden, das die Studierenden zunächst davon entlastet, einen Einstieg in die E-Portfolio-Arbeit über die Reflexion der eigenen Person zu praktizieren. Dies wird über die Übernahme von Rollen versucht.

Als technische Grundlage wird die E-Portfolio-Software Mahara herangezogen. Hierzu entwickelt sich aktuell ein Austausch mit dem Medienzentrum der TU München, dem Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft München.

Es handelt sich um ein von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) gefördertes Entwicklungsprojekt, für das Partner der Hochschule für Angewandte Wissenschaft München (Prof. Dr. Patricia Arnold), der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Wilbers) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Prof. Dr. Sembill) gewonnen werden konnten. Die Professur ist Initiator und Hauptentwickler, Projekt-Koordinator in der Antragsphase war Alexander Florian, Projekt-Leiterin in der Durchführung ist Marianne Kamper. Geplant sind nach der Entwicklung sowohl formative als summative Evaluationsstudien.

Literatur

vhb-Kurs "Einführung in die qualitative Sozialforschung"

Entwicklung und Erprobung einer onlinegestützten Methodenausbildung

Laufzeit: 01.01.09 bis 30.09.09
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Fallaufgaben, Feedback, Hochschule, Kollaboration, Podcasts
Webseite: qsf.e-learning.imb-uni-augsburg.de

Ansprechpartner

Alexander Florian
Silvia Hartung

Abstract

Angesichts der Tatsache, dass viele Studierende in den Erziehungs-/Sozialwissenschaften in ihren Abschlussarbeiten qualitativ forschen, sollte die Vermittlung fundierter Kenntnisse qualitativer Methoden Bestandteil des Studiums sein. Bisher liegt der Fokus in den meisten Studiengängen aber auf quantitativen Methoden; häufig werden gar keine Angebote zur Einführung in qualitative Methoden gemacht. Der vhb-Kurs "Einführung in die qualitative Sozialforschung" wurde von der Professur für Medienpädagogik der Universität Augsburg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Pädagogik III der Universität Regensburg entwickelt, um diese Lücke zu schließen. Der reine E-Learning-Kurs ist über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) einer Vielzahl an Studierenden (bayerischer) Hochschulen zugänglich.

Die Entwicklung basierte auf dem bereits zuvor von der Professur für Medienpädagogik eingesetzten Blended-Learning-Kurs "Einführung in die qualitative Sozialforschung". Dieser folgt dem Grundgedanken, dass Studierende nur dann in der Praxis einsetzbares Wissen erlangen, wenn neben der Vermittlung des theoretischen Rüstzeugs auch die Anwendung des Gelernten Bestandteil des Lern- und Assessment-Prozesses ist (Mix aus Instruktion und Konstruktion). Dies wird erreicht durch die Integration der authentischen Partneraufgaben in Form eines mehrstufigen formativen Assessments (Assessment for Learning) mit umfangreichem Feedback. So ergeben sich vielfältige Lernchancen für die Studierenden.

Studierenden fällt es oft nicht leicht, die persönliche Relevanz von Forschungsmethoden zu erfassen. Dies gilt auch und insbesondere für reine E-Learning-Veranstaltungen, in denen Dozenten nicht die Chance haben, das Interesse der Studierenden in Präsenzveranstaltungen zu entfachen. Die Lernumgebung bietet aus diesem Grund Podcasts, Anwendungsbeispiele sowie Literatur- und Linktipps als Vertiefungsmöglichkeiten. Die Podcasts verdeutlichen den Studierenden die Relevanz der Kursinhalte sowie die Ziele und Grenzen des Kurses, liefern wichtige Hinweise zur Aufgabenbearbeitung und thematisieren bereits vorab mögliche Schwierigkeiten. Anwendungsbeispiele finden sich z. B. in Form passender Studien. Auch bereits in der studentischen Online-Zeitschrift w.e.b.Square veröffentlichte Abschlussarbeiten liefern Anker. Ausgewählte Literatur- und Linktipps geben die Chance, einen Blick über den Tellerrand des Studientextes hinaus zu werfen.

Technisch realisiert wird die Lernumgebung auf zwei Plattformen: Drupal (medial aufbereitete Lerninhalte) und (im WiSe 2009/2010) Stud.IP (Kursverwaltung sowie Kommunikation und Kollaboration). Die Lernumgebung steht als Open Educational Resource kostenfrei im Netz zur Verfügung.

Der Kurs wird weiterhin von der vhb angeboten. Durchgeführt wird er vom Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg. weitere Informationen zu diesem Kurs finden sich hier.

Literatur

Förderung von Lernen in Praxisgemeinschaften

Entwicklung und Erprobung des Augsburger Begleitstudiums

Laufzeit: 01.01.04 bis 31.03.10
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Didaktisches Design, Entwicklung, Evaluation, Implementation
Webseite: www.imb-uni-augsburg.de/studium/begleitstudium-problemloesekompetenz

Ansprechpartner

Gabi Reinmann

Abstract

Im Jahr 2004 wurde an der Universität Augsburg im Rahmen des BA-/MA-Studiengangs „Medien und Kommunikation“ von der Professur für Medienpädagogik (damals unter Gabi Reinmann) das Begleitstudium Problemlösekompetenz ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um ein extracurriculares Studienangebot, das schrittweise mit dem BA-/MA-Studiengang strukturell verknüpft wurde und Studierenden die Möglichkeit geben soll, überfachliche Kompetenzen in Projektgemeinschaften zu entwickeln.

Literatur

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