Didaktisches Design

Digitale Medien in der Grundschule

Story-Anchored Curriculum

Laufzeit: 01.05.07 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Narration, Online-Werkzeuge, Schule
Webseite: www.techpi-und-malibu.de

Ansprechpartner

Gabi Reinmann

Abstract

Der Einsatz digitaler Medien im Grundschulunterricht steht vor besonderen Herausforderungen: Gerade in der Grundschule können E-Learning-Angebote keinen Präsenzunterricht ersetzen, sondern müssen dazu beitragen, das Lehren und Lernen gezielt zu bereichern und Aspekte zu unterstützen, die ohne digitale Medien kaum oder nur schwer zugänglich sind.

Unter dem Titel „Story-Anchored Curriculum“ wird vor diesem Hintergrund seit 2007 eine Online-Umgebung kontinuierlich weiterentwickelt, die inhaltlich narrativ aufgebaut ist und technisch vor allem mit verschiedenen leicht handhabbaren Online-Werkzeugen arbeitet:

  • Der narrative Aufbau zeigt sich zum einen in einer Rahmengeschichte (umgesetzt mit Ton, Bild und Animation), in der die beiden Hauptakteure der Umgebung – nämlich der Außerirdische namens Tech Pi und ein Schmetterling namens Mali Bu – eingeführt werden und ihr erstes Abenteuer erleben. Die derzeit verfügbaren drei in sich geschlossenen Module in der Umgebung widmen sich den Themen „Regenwurm“, „Klima“ und „Informationskompetenz“. Die Geschichten sind angereichert mit Lernmaterial und können individuell mit weiteren digitalen Unterlagen und Aufgaben verknüpft werden.
  • Mit integrierten Werkzeugen zur Annotierung und Kommentierung können die Schüler die Geschichten schriftlich oder mündlich an beliebigen Stellen kommentieren. Zudem können Lösungen für verschiedene Aufgaben hochgeladen und eigene Portfolios erstellt werden. Die Online-Umgebung bietet Lehrenden verschiedene Möglichkeiten der individuellen Anpassung der Module und der Bildung geschlossener Benutzergruppen.

Es wurden bereits mehrere Implementations- und Evaluationsstudien mit der Online-Umgebung durchgeführt. Die Entwicklung der Umgebung und einzelner Module erfolgt sowohl theoriegeleitet als auch in enger Kooperation mit Lehrern in der Praxis.

Die Professur ist Partner in diesem Kooperationsprojekt, das von der Ghostthinker GmbH geleitet wird. Die Themenmodule sind mit Unterstützung von folgenden Partnern entstanden: Schulen ans Netz e.V. (Naturwissenschaft entdecken!), Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) und Lebensraum Lechtal e.V. 

Die aktuelle Lernumgebung von Tech Pi und Mali Bu ist hier abrufbar.

Literatur

Didaktisches Design an der Hochschule

Entwicklung und Dokumentation von Veranstaltungskonzepten

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Hochschule, Veranstaltungskonzepte

Ansprechpartner

Alexander Florian
Gabi Reinmann

Abstract

Mit dem Bologna-Prozess ist die Lehre wieder vermehrt in den Mittelpunkt der Hochschul-Diskussion gerückt. Allerdings dominieren Debatten um Leistungspunkte, „Workload“ und Module, während genuin didaktische Fragen weniger prominent platziert werden. Und doch sind es genau die didaktischen Fragen des Lehralltags, die nach einer Beantwortung drängen, soll die Qualität der Lehre wirklich besser werden.

Seit einem Jahrzehnt entwickeln und erproben wir für kleine und große Gruppen verschiedene Veranstaltungskonzepte. In diesen werden in der Regel auch digitale Medien integriert, ohne dass diese zwingend eine leitende Funktion übernehmen. Im Zentrum stehen Fragen der Gestaltung von Lehr-Lerninhalten einerseits und der Gestaltung von Aufgaben im weitesten Sinne andererseits.

In einem eigenen Projekt wollen wir nun damit beginnen, diese Konzepte sukzessive zu dokumentieren und online zugänglich zu machen. Auf diese Weise sollen interessierte Hochschullehrer/innen die Möglichkeit erhalten, die von uns bereits erprobten Konzepte kennenzulernen und eventuell selbst zu nutzen und/oder an eigene Erfordernisse anzupassen.

Das Projekt wird derzeit ohne externe Finanzierung von der Professur betrieben. Geplant sind Kooperationen mit anderen universitären Einrichtungen.

Tamara Ranner, 11.06.11

Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung (ViFa)

Koordination und wissenschaftliche Begleitung einer Professional Pattern-Community in der Fahrlehrerausbildung

Laufzeit: 01.06.11 bis 30.11.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Wissensmanagement
Tags: Berufsbildung, Community, Fahrlehrerausbildung, Videotechnologie

Ansprechpartner

Tamara Ranner

Abstract

Fahrlehrer sind mit hohen pädagogisch-didaktischen Anforderungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit konfrontiert: Sie müssen Fahrschülern einerseits Fertigkeiten zum Führen eines Fahrzeugs und andererseits Wissen, Können und Einstellungen für ein sicheres, verantwortungsvolles und umweltbewusstes Fahren vermitteln. Die zentrale Aufgabe der Fahrlehrerausbildung ist es somit, ein hohes Maß an Lehrkompetenz bei den angehenden Fahrlehrern zu fördern. Sowohl in Fahrlehrerausbildungsstätten als auch in Ausbildungsfahrschulen werden bereits vielerorts und seit Langem Videotechnologien (unter Nutzung unterschiedlichster Systeme) eingesetzt. Was über die Videoaufnahme von Ausbildungssituationen hinaus mit diesem wertvollen Lehr-Lernmaterial speziell in Bezug auf den Aufbau von Lehrkompetenz geschieht, ist weitgehend offen: In der Regel werden die zahlreich vorhandenen didaktischen Potenziale videografierten Materials nicht oder kaum genutzt. In der Folge mangelt es an Standards für gute Praxis zur videobasierten Förderung der praktischen Komponente der Lehrkompetenz, die wiederum für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung notwendig sind. Eine zur Verbesserung der Ausbildungsqualität mögliche Lernortkooperation erfolgt nur in Einzelfällen.

Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt „Videoeinsatz in der Fahrlehrerausbildung“ (ViFa) geht dieses Problem an. Der didaktische Kern des Projekts liegt darin, die an der Fahrlehrerausbildung beteiligten Fahrausbildungsstätten und Ausbildungsfahrschulen zu einer gezielten Kooperation und Kollaboration zu Fragen des Einsatzes von Video in der Fahrlehrerausbildung anzustoßen, zu begleiten und zu etablieren. Ziel ist es, Standards durch Kommunikation und Kooperation zu erarbeiten, die den Videoeinsatz in der Ausbildung sowohl erleichtern (indem Mindeststandards festgelegt werden) als auch qualitativ verbessern (indem neue Entwicklungen angestoßen werden). Hierzu soll eine internetgestützte Professional Community für Ausbilder aufgebaut werden, die thematisch auf videogestützte Lehrkompetenzförderung unter Nutzung gängiger Web 2.0-Software eingegrenzt ist.

Die Professur ist der wissenschaftliche Partner des Projekts ViFa und zuständig für die wissenschaftliche Koordination und Begleitung. Infolge der im Projekt engagierten eher kleinen Zielgruppe werden ein vorrangig qualitatives Forschungsdesign und insbesondere non-reaktive Verfahren (Online-Beobachtung) eingesetzt.

Praxispartner des Projekts ViFa ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten e.v. (BAGFA) und das Verkehrsinstitut München Hunger GmbH. Daneben wirken weitere Fahrlehrerausbildungsstätten am Projekt mit. Unterstützt wird das Projekt zudem von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. (BVF).

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Das dieser Beschreibung zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung un Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PF08028BA gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Datenschutz und Persönlichkeitsrechte in Social Networks, Foren & Co.

Problembewusstsein von jungen Nutzern und Konsequenzen für medienpädagogisches Handeln

Laufzeit: 01.12.10 bis 29.02.12
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Analyse
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Datenschutz, Privatsphäre, Social Web

Ansprechpartner

Gabi Reinmann
Jan-Mathis Schnurr
Silvia Hartung

Abstract

Das Social Web ist aus der Medienwelt Jugendlicher heute nicht mehr wegzudenken. Insbesondere Social-Networking-Sites erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind fester Bestandteil der Alltagswelt geworden. Es ist zu beobachten, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Social Web vergleichsweise offen mit den eigenen und den personenbezogenen Daten anderer umgehen. Die Konsequenzen und Risiken, die ein unreflektierter Umgang mit persönlichen Daten mit sich bringt, sind vielfältig und kaum absehbar. Es ist wahrscheinlich, dass die Veränderungen in der Medienlandschaft auch Veränderungen der Bedeutung von Privatsphäre und Datenschutz mit sich bringen. Eventuell kommt es gerade bei jungen Internetnutzern zu einer Verschiebung dessen, welche Informationen als privat gelten sollten und welche nicht.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) möchte in einer umfassenden Studie dieses Phänomen näher beleuchten. Welche Bedeutungskonzepte von Privatheit und Öffentlichkeit haben Jugendliche und junge Erwachsene? Was wissen die Digital Natives über Risiken und Konsequenzen der Social Web-Nutzung? Welche Relevanz ordnen sie den möglichen Gefahren zu und wie beeinflussen das Wissen und die Einstellungen das Handeln bei der Social Web-Nutzung? Ziel ist es, mit Hilfe der Studie Eltern und Pädagogen für die Herausforderungen und Möglichkeiten der Medienwelten Jugendlicher zu sensibilisieren, um Jugendliche adäquat bei ihrer Nutzung der digitalen Medien zu begleiten. Zur Beantwortung der Fragestellungen wird auf eine Kombination qualitativer und quantitativer Methoden zurückgegriffen.

Die Universität der Bundeswehr München (Professur für Lehren und Lernen mit Medien) übernimmt den qualitativen Part der Studie. In diesem wird zunächst in 24 Einzelinterviews mit jungen Menschen ausdifferenziert, welchen Stellenwert Jugendliche und junge Erwachsene der Privatsphäre zuschreiben und inwiefern sie diese als schützenswertes Gut betrachten. Um zu explorieren, über welches Wissen Eltern, Pädagogen und weitere gesellschaftliche Entscheider als Voraussetzung für adäquates Handeln gegenüber Jugendlichen verfügen sollten, werden von der UniBwM zusätzlich 12 Experteninterviews durchgeführt. Die Ergebnisse der qualitativen Studie fließen in eine quantifizierende, standardisierte Online-Befragung ein, die von der Universität Hohenheim geleistet wird.

Das Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Michael Schenk setzt sich interdisziplinär aus Kommunikationswissenschaftlern der Universität Hohenheim und Prof. Dr. Gabi Reinmann, Bildungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Medien der Universität der Bundeswehr München, zusammen. Außerdem ist eine Beratung in medienrechtlichen Fragen sichergestellt.

Digitale Medien in Lehre und Studium

Konzeption, Implementation, Evaluation und Dokumentation von Lern- und Forschungsmedien

Laufzeit: 01.04.10 bis 31.03.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Entwicklung, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Digitale Medien, E-learning, Hochschule, Lehre, Pilotprojekt

Ansprechpartner

Alexander Florian

Abstract

Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und auch an Hochschulen zeigen sich hierfür vielfältige Potenziale für deren Einsatz in Forschung, Lehre und Studium. Mit diesem Projekt soll angeknüpft werden an Konzepte, welche diesbezüglich am Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg erprobt wurden. Die dabei gewonnen Erfahrungen bilden die Basis, um die Situation an der Fakultät für Pädagogik der Universität der Bundeswehr München zu analysieren sowie darauf abgestimmt Szenarien zu entwickeln, Pilotprojekte durchzuführen und zu evaluieren. Geplant sind dabei u. a. folgende Vorhaben:

  • Implementation eines Learning Management Systems im Bachelor- und Master-Studiengang „Bildungswissenschaft, insbesondere interkulturelle, Medien- und Erwachsenenbildung“. Hintergrund hierfür bilden die Projekte „LMSNews“ (Abschlussbericht) und „Integration von Plattformen und Tools für Lehre und Studium an der Universität Augsburg“.
  • Erprobung eines E-Portfolio-Systems (weitere Informationen finden sich hier).
  • Einrichtung eines Umfrage-Tools. Zu dieser Idee hat Alexander Florian bereits am Innovationswettbewerb „betacampus“ der Universität Augsburg eine Projektförderung erhalten (weitere Informationen finden sich hier), wobei an der Professur für Lehren und Lernen mit Medien zunächst eine Variante umgesetzt werden soll, die vorerst die Fakultätsperspektive primär im Blick haben wird.

Ziel bei den unterschiedlichen Vorhaben ist nicht nur technische Realisierung, sondern insbesondere die mediendidaktische Konzeption sowie die Dokumentation der Implementationsprozesse. Darüber hinaus wird angestrebt, Kooperationen mit weiteren Einrichtungen der Universität der Bundeswehr zu München im Zuge dieser Pilotprojekte anzustoßen.

Dokumente

  • Zwischenbericht der IKIS-Projektgruppe "E-Learning" zur LMS-Erprobung an der UniBwM (November 2010).
  • Handout zur Präsentation der Tools der Professur für Lehren und Lernen mit Medien auf einem Workshop der IKIS-Projektgruppe "E-Learning" (Juni 2010).
  • Flyer und Folien im Rahmen einer uniweiten Informationsveranstaltung, bei der die AG E-Learning ILIAS als Instrument für technisch unterstützte Lehre an der UniBwM vorgestellt hat (Juni 2011).
  • Didaktische Handreichungen zum Einsatz von ILIAS an der UniBwM (Vorab-Version, Juli 2011).

Literatur

  • Florian, A. (2012). Einführung des Learning-Management-Systems ILIAS an der Universität der Bundeswehr München. e-teaching.org: Erfahrungsberichte. URL: http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/einfuehrung-des-learning-managementsystems-ilias
  • Florian, A., Koch, M., Matzner-Vogel, N., Langer, U., Reinmann, G. & Teege, G. (2011). Technisch unterstützte Lehre. Pilotplattform des Learning Management Systems ILIAS steht zur Nutzung bereit. Hochschulkurier, 41, 32-33
  • Sippel, S., Kamper, M. & Florian, A. (2011). Studierende zur E-Portfolio-Arbeit befähigen. Erfordernis einer Einführung in Theorie und Praxis. zeitschrift für e-Learning, 6 (3), 8-19

Blended Learning in der Lehrerfortbildung

Evaluation des Intel®-Aufbaukurses

Laufzeit: 01.01.05 bis 31.12.08
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Analyse, Evaluation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Lehrerfortbildung, Medieneinsatz, Schule
Webseite: www.imb-uni-augsburg.de/medienpaedagogik/aufbaukurs-evaluation

Ansprechpartner

Alexander Florian

Abstract

Ein kompetenter Umgang mit den neuen Medien ist für Lehrende und Lernende in der Schule gleichermaßen ein „Muss“. Der Einsatz der neuen Medien in der Lehrerfortbildung – in Form von E-Learning und Blended Leraning – ist dann nur eine logische Konsequenz. Nach der weltweiten Fortbildungsinitiative „Intel® Lehren für die Zukunft“ wurde mit dem Aufbaukurs „Intel® Lehren für die Zukunft – online trainieren und gemeinsam lernen“ ein Nachfolge-Angebot entwickelt (Internet: http://aufbaukurs.intel-lehren.de). Zugrunde liegt ein Blended-Learning-Konzept, in dem kooperative Präsenz- und Online-Phasen kombiniert werden. Zentral ist eine Lernplattform, die Anregung, Unterstützung und Austauschmöglichkeit für die Unterrichtsplanung bietet. Zusätzlich stehen ein Software-Paket und ein Handbuch zur Verfügung. Ziele des Aufbaukurses sind: a) Stärkung von Methoden- und Medienkompetenz der Lehrenden. b) Förderung des Einsatzes offener Lernformen im Unterricht einschließlich Individualisierung und Differenzierung. c) Kooperatives Lernen, Aufbau von Teamfähigkeiten und Anpassung von Unterrichtsbeispielen an den eigenen Unterricht. d) Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen.

Ziel des Kooperationsprojekts mit der Intel® Education Group und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (Referat Virtuelle Lehrerfortbildung) war es, den Aufbaukurs zu evaluieren. Im Sinne einer Qualitätsentwicklung wurde dabei ein aktiver Optimierungsprozess initiiert, der zugleich theoretisch fundiert und empirisch rückgekoppelt stattfand. Wesentlich war hierbei die pädagogische und mediendidaktische Analyse des Blended-Learning-Konzepts sowie der eingesetzten Lernplattform samt deren Module (Projekt-Seite Aufbaukurs-Evaluation). In einer späteren Phase der Evaluation (Folge-Studie) lag der Fokus auf der Bestimmung von Nachhaltigkeitsfaktoren (Projekt-Seite Aufbaukurs-Folgestudie).

Das Forschungsdesign der Evaluation(en) umfasste sowohl formative Komponenten (Prozessanalyse) als auch summative Komponenten (Ergebnisanalyse), wobei mit quantitativen, aber auch mit qualitativen Verfahren gearbeitet wurde. Hierfür wurden unterschiedliche Instrumente eingesetzt, vor allem Online-Befragungen und Interviews sowie Fall-Studien vor Ort. Zusätzlich wurden inhaltliche und technische Komponenten für den Aufbaukurs entwickelt.

Die Ergebnisse liegen als Publikation vor, zudem ist eine Dissertation entstanden. Daneben wurden ein Zeitschriftenbeitrag und diverse Arbeitsberichte veröffentlicht.

Literatur

  • Reinmann, G.; Florian, A.; Häuptle; E. & Metscher, J. (2009). Wissenschaftliche Begleitung von Blended Learning in der Lehrerfortbildung. Münster: Monsenstein und Vannerdat. (Online: http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/volltexte/2009/1424/, Stand: 18.08.2009)
  • Häupte, E., Metscher, J. & Reinmann, G. (2009). Dokumentation zur Entwicklung des Evaluationsinstruments »Reporting-System« im Rahmen des Intel® Lehren — Aufbaukurs Online (Arbeitsbericht Nr. 22). Augsburg: Universität Augsburg. (Online: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_22.pdf, Stand: 02.05.2010)
  • Florian, A. (2009). Digitale Medien in der Lehrer(fort)bildung. Potenziale für medienpädagogische Professionalisierung. Beitrag zur Herbsttagung 2009 der Kommission Medienpädagogik in der DGfE. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung: Bildungs- und Lernprozesse mit (digitalen) Medien in der Schule und medienpädagogische Professionalisierung, Dortmund.
  • Florian, A. (2008). Blended Learning in der Lehrerfortbildung. Evaluation eines onlinegestützten, teambasierten und arbeitsbegleitenden Lehrerfortbildungsangebots im deutschsprachigen Raum. (Online: http://www.opus-bayern.de/uni-augsburg/volltexte/2008/1223/, Stand: 16.09.2008)
  • Häuptle, E.; Reinmann, G. & Florian, A. (2008). Nachhaltigkeit von Medienprojekten in der Lehrerfortbildung: Abschlussbericht zur Evaluation des Blended Learning Lehrerfortbildungsprogramms „Intel® Lehren – Aufbaukurs Online“. (Arbeitsbericht Nr. 20). Augsburg: Universität Augsburg. (Online: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_20.pdf, Stand: 16.09.2008)
  • Ganz, A. & Reinmann, G. (2007). Blended Learning in der Lehrerfortbildung - Evaluation einer Fortbildungsinitiative zum Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht. Unterrichtswissenschaft, 35 (2), 169-191.
  • Reinmann, G. & Ganz, A. (2007). Evaluation des Aufbaukurses. Sonderdruck der Intel® Education Group zur Didacta 2007
  • Ganz, A. & Reinmann, G. (2006). „Intel® Lehren für die Zukunft - online trainieren und gemeinsam lernen“: Zwischenergebnisse der Evaluation (Arbeitsbericht Nr. 13). Augsburg: Universität Augsburg. (Online: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_13.pdf, Stand: 02.05.2010)
  • Ganz, A. & Reinmann, G. (2005). „Intel® Lehren für die Zukunft - online trainieren und gemeinsam lernen“: Erste Evaluationsergebnisse des Aufbaukurses (Arbeitsbericht Nr. 9). Augsburg: Universität Augsburg. (Online: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_09.pdf, Stand: 02.05.2010)
  • Reinmann, G. (2005). Intel® Lehren für die Zukunft — online trainieren und gemeinsam lernen: Qualität — Evaluation — Innovation (Arbeitsbericht Nr. 7). Augsburg: Universität Augsburg. Internet: http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Arbeitsbericht_07.pdf, Stand: 02.05.2010).

E-Portfolios an der Hochschule

Förderung von E-Portfolio-Kompetenz

Laufzeit: 01.04.10 bis 30.09.11
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung, Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Online-Coaching
Tags: E-Portfolio, Hochschule, Kompetenz, VHB
Webseite: portfolio-kurs.de

Ansprechpartner

Alexander Florian
Jan-Mathis Schnurr
Marianne Kamper
Silvia Hartung

Abstract

Immer mehr Bildungsinstitutionen, auch Universitäten und Fachhochschulen, setzen auf die positiven Wirkungen von E-Portfolios – als Instrument der individualisierten Steuerung und Beurteilung des (Selbst-)Studiums sowie als Methode des „assessment for learning“. Ein Schwachpunkt in der E-Portfolio-Praxis sind bislang die Bereitschaft sowie das Wissen und Können der Lernenden, die in der Regel weder über die Voraussetzungen noch über die potenziellen Schwierigkeiten (vor allem bei der Selbstreflexion) ausreichend informiert sind.

Das Projekt „Förderung von E-Portfolio-Kompetenz“ setzt genau hier an und will über die Entwicklung eines Online-Kurses in zweifacher Hinsicht Abhilfe schaffen:

  • Zum einen soll das Defizit an Hintergrundinformationen und Wissen über E-Portfolios inklusive Nutzen und Grenzen geschlossen werden – ein Defizit, das die eigene E-Portfolio-Arbeit beeinträchtigen kann bzw. ein reaktives Abarbeiten von extern vorgegeben Portfolio-Aufgaben begünstigt.
  • Zum anderen soll das Problem der Selbstreflexion ernst genommen und daher ein didaktisches Vorgehen gewählt werden, das die Studierenden zunächst davon entlastet, einen Einstieg in die E-Portfolio-Arbeit über die Reflexion der eigenen Person zu praktizieren. Dies wird über die Übernahme von Rollen versucht.

Als technische Grundlage wird die E-Portfolio-Software Mahara herangezogen. Hierzu entwickelt sich aktuell ein Austausch mit dem Medienzentrum der TU München, dem Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft München.

Es handelt sich um ein von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) gefördertes Entwicklungsprojekt, für das Partner der Hochschule für Angewandte Wissenschaft München (Prof. Dr. Patricia Arnold), der Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Wilbers) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Prof. Dr. Sembill) gewonnen werden konnten. Die Professur ist Initiator und Hauptentwickler, Projekt-Koordinator in der Antragsphase war Alexander Florian, Projekt-Leiterin in der Durchführung ist Marianne Kamper. Geplant sind nach der Entwicklung sowohl formative als summative Evaluationsstudien.

Literatur

Digitale Medien in der Sport(trainer)ausbildung

Trainingsdidaktik mit Web 2.0

Laufzeit: 01.01.07 bis 31.12.12
Projektstatus: laufend
Projekttyp: Evaluation, Implementation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design, Online-Coaching, Wissensmanagement
Tags: E-Portfolio, Ehrenamt, Qualitätsentwicklung, Traineraus- und Fortbildung, Videoannotierung, Web 2.0

Ansprechpartner

Frank Vohle

Ansprechpartner (extern)

  • Teilprojekt 1: TTVN (Markus Söhngen und Martin Schmidt); WTTV (Sandra Münzl); DTTB (René Stork)
  • Teilprojekt 2: Thomas Beyer

Abstract

Im Rahmen der neuen Rahmenrichtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewinnen kompetenzorientierte Ansätze und qualitätssichernde Maßnahmen in der Traineraus-, fort- und -weiterbildung zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund bieten mediengestützte Ausbildungsformate (E-Learning, Blended Learning, Web 2.0) interessante Potenziale.

Ziel des (längerfristig angelegten) Projekts ist die zyklische (Weiter)Entwicklung, Implementation und Evaluation von Blended Learning-Lehrgängen in unterschiedlichen Sportarten. Dabei kommt eine speziell für die Trainerausbildung entwickelte Web 2.0 gestützte Lernumgebung (genannt edubreak®SportCampus) zum Einsatz. Es werden vor allem Lehr-Lern-, aber auch Qualitäts- und Wissensmanagementziele verfolgt:

  • Über einen Wechsel zwischen virtuellen Phasen und Präsenzphasen erfolgt eine Neuorganisation des Lernens, was besonders ehrenamtlichen Trainern zu Gute kommt.
  • Über Videotechnologie und Kommentierungsoptionen werden die Lernenden dabei unterstützt, Coaching-Kompetenz aufzubauen. Mapping-Werkzeuge und Weblogs ergänzen dieses Kernziel. Ein zweistufiger E-Portfolio-Prozess hilft den Teilnehmern dabei, die vielfältigen Artefakte zu vernetzen und einen "roten Faden" zu entwickeln.
  • In länderübergreifender Zusammenarbeit von Verbänden, z.B. in kooperativen Onlinephasen, entstehen mediengestützte Formen des Wissens- und Qualitätsmanagements.

Der Einsatz der Lernumgebung im Feld wird kontinuierlich vor allem über den Einsatz von Fragebögen und Interviews evaluiert. Die Professur ist beratender Partner in diesem Projekt, das von der Ghostthinker GmbH (Hauptansprechpartner, Infoportal hier) geleitet wird.

Literatur

  • Vohle, F. (2011). Mediengestützte Praktikumsphasen im Sport. Zeitschrift für E-Learning, Lernkultur und Bildungstechnologien, 6 (2), 43-54
  • Vohle, F. & Reinmann G. (in Druck). Förderung professioneller Unterrichtskompetenz mit digitalen Medien: Lehren lernen durch Videoannotation. In  Renate Schulz-Zander, Birgit Eickelmann, Petra Grell, Heinz Moser und Horst Niesyto, Jahrbuch Medienpädagogik 9.Qualitätsentwicklung in der Schule und medienpädagogische Professionalisierung.
  • Vohle, F. (2010). Vom Tischtennis zum Fußball? Ein mediendidaktisches Konzept für die Traineraus- und Weiterbildung. In O. Höner, R. Schreiner & F. Schultz (Hrsg.), Aus- und Fortbildungskonzepte im Fußball. Jahrestagung der dvs (Deutsche Vereinigung Sportwissenschaft)-Kommission Fußball 2009, 8 Seiten (hier: Abstractband)
  • Reinmann, G. & Vohle, F. (2010). Lehren lernen mit Web 2.0. In F. Siepmann & P. Müller (Hrsg.), Jahrbuch eLearning und Wissensmanagement 2011. Bildung in Zeiten von Web 2.0. (S. 18-23). Albstedt: Siepmann Media
  • Vohle, F. & Schmidt, M. (2010). Trainerausbildung neu denken! edubreakSPORTS für die Traineraus- und fortbildung. Trainerbrief (vdtt), 2/2010, S. 20-26.
  • Vohle, F. (2010): Trainerausbildung mit digitalen Medien. Ein Beispiel aus der mediendidaktischen Forschung. In Danisch, M. & Schwier, J. (2010). Sportwissenschaft 2.0. Sport vermitteln im Social Web? Köln: Sport & Buch Strauß
  • Vohle, F. (2009). Cognitive Tools 2.0 in Trainer Education. International Journal of Sport Science and Coaching, 4(11), 583.
  • Vohle, F. (2009). Reflective learning in physical education with a multicodal online video tool. A structure genetic approach (J. Piaget) for knowledge transformation. In AEISEP (Hrsg.),Situated learning, reflective practice and knowledge construction in Physical Education (S. 159). Besancon: AEISEP.
  • Vohle, F. (2008). Trainerausbildung 2.0. Mehr pädagogische Qualität durch digitale Bildungstechnologien? In Ch. Igel & A. Baca (Hrsg.), Update eLearning. Neue Lehr-Lern-Innovationen durch digitale Medien in der Sportwissenschaft. Hamburg: Edition Czwalina des Feldhaus Verlages.

Aktuelle Expertise zu digitalen Medien in deutschen Sportverbänden

Reinmann, G.; Lames, M. & Kamper, M. (2010). DOSB  Bildung und Qualifizierung – E-Learning für die Qualifizierung im organisierten Sport. Online verfügbar unter: http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/arbeitsfelder/Ausbildung/E-LEARNING_DOSB.pdf

Präsentationen auf sportwissenschaftlichen Tagungen sowie bei Praxispartnern des Sports:

Preise
  • EureleA Award 2011 (European Award for Technology Supported Learning, Kategorie: Beste Projektwirkung)

Digitale Medien in Sportverbänden

Expertise für den DOSB

Laufzeit: 01.03.10 bis 30.06.10
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Analyse, Evaluation
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Ehrenamt, Expertise, Sport

Ansprechpartner

Gabi Reinmann
Marianne Kamper

Abstract

Im Qualifizierungssystem des organisierten Sports steht man ähnlich wie in anderen Bildungskontexten vor sich verändernden Lehr-Lernanforderungen, für die der Einsatz digitaler Medien neue Lösungen bietet. Die (Weiter-)Qualifizierung von Trainern, Übungs- und Jugendleitern sowie Vereinsmanagern ist ein prototypisches Beispiel für Lehren und Lernen in Non Profit-Organisationen und muss besondere Bedingungen berücksichtigen, die speziell die Arbeit im Ehrenamt mit sich bringen.

Anfang 2010 wurde uns vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) der Auftrag zur Erstellung einer Expertise für den Umgang mit E-Learning in Sportverbänden erteilt. Die Expertise enthält sowohl empirische als auch theoretische Anteile:

  • Die empirischen Anteile bestehen aus einer mehrstufigen Studie, mit der Informationen zum Status quo des E-Learning in den Sportverbänden eingeholt wurden. Durchgeführt wurden ein Web-Seiten-Screening, eine E-Mail-Umfrage sowie Interviews mit ausgewählten Verbänden, die bereits E-Learning-aktiv sind.
  • Die theoretischen Anteile ergeben sich daraus, dass die bestehende Forschungslandschaft zum E-Learning mit den besonderen Erfordernissen des Qualifizierungssystems im organisierten Sport verknüpft wurde. Es wurden Empfehlungen generiert, die sich auf die Planung, Konzeption und Durchführung von E-Learning in Sportverbänden beziehen.

Die Expertise liefert einen Überblick über bisherige E-Learning-Praktiken in Sportverbänden und damit einen Einblick in die Bedingungen für E-Learning in Sport und Ehrenamt. Ein weiteres Ziel der Expertise bestand darin, aus allgemeinen E-Learning-Erkenntnissen und den empirisch eruierten Resultaten in den Sportverbänden sportspezifische Empfehlungen zu entwickeln.

Für die Erstellung der Expertise war die Professur hauptverantwortlich. Partner in diesem Projekt war die Professur für Trainingswissenschaft und Sportinformatik (Prof. Dr. Martin Lames) an der Technischen Universität München.

Literatur

DOSB  Bildung und Qualifizierung – E-Learning für die Qualifizierung im organisierten Sport. Online verfügbar unter: http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/arbeitsfelder/Ausbildung/E-LEARNING_DOSB.pdf

vhb-Kurs "Einführung in die qualitative Sozialforschung"

Entwicklung und Erprobung einer onlinegestützten Methodenausbildung

Laufzeit: 01.01.09 bis 30.09.09
Projektstatus: abgeschlossen
Projekttyp: Entwicklung
Projekt-Inhalt: Didaktisches Design
Tags: Fallaufgaben, Feedback, Hochschule, Kollaboration, Podcasts
Webseite: qsf.e-learning.imb-uni-augsburg.de

Ansprechpartner

Alexander Florian
Silvia Hartung

Abstract

Angesichts der Tatsache, dass viele Studierende in den Erziehungs-/Sozialwissenschaften in ihren Abschlussarbeiten qualitativ forschen, sollte die Vermittlung fundierter Kenntnisse qualitativer Methoden Bestandteil des Studiums sein. Bisher liegt der Fokus in den meisten Studiengängen aber auf quantitativen Methoden; häufig werden gar keine Angebote zur Einführung in qualitative Methoden gemacht. Der vhb-Kurs "Einführung in die qualitative Sozialforschung" wurde von der Professur für Medienpädagogik der Universität Augsburg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Pädagogik III der Universität Regensburg entwickelt, um diese Lücke zu schließen. Der reine E-Learning-Kurs ist über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) einer Vielzahl an Studierenden (bayerischer) Hochschulen zugänglich.

Die Entwicklung basierte auf dem bereits zuvor von der Professur für Medienpädagogik eingesetzten Blended-Learning-Kurs "Einführung in die qualitative Sozialforschung". Dieser folgt dem Grundgedanken, dass Studierende nur dann in der Praxis einsetzbares Wissen erlangen, wenn neben der Vermittlung des theoretischen Rüstzeugs auch die Anwendung des Gelernten Bestandteil des Lern- und Assessment-Prozesses ist (Mix aus Instruktion und Konstruktion). Dies wird erreicht durch die Integration der authentischen Partneraufgaben in Form eines mehrstufigen formativen Assessments (Assessment for Learning) mit umfangreichem Feedback. So ergeben sich vielfältige Lernchancen für die Studierenden.

Studierenden fällt es oft nicht leicht, die persönliche Relevanz von Forschungsmethoden zu erfassen. Dies gilt auch und insbesondere für reine E-Learning-Veranstaltungen, in denen Dozenten nicht die Chance haben, das Interesse der Studierenden in Präsenzveranstaltungen zu entfachen. Die Lernumgebung bietet aus diesem Grund Podcasts, Anwendungsbeispiele sowie Literatur- und Linktipps als Vertiefungsmöglichkeiten. Die Podcasts verdeutlichen den Studierenden die Relevanz der Kursinhalte sowie die Ziele und Grenzen des Kurses, liefern wichtige Hinweise zur Aufgabenbearbeitung und thematisieren bereits vorab mögliche Schwierigkeiten. Anwendungsbeispiele finden sich z. B. in Form passender Studien. Auch bereits in der studentischen Online-Zeitschrift w.e.b.Square veröffentlichte Abschlussarbeiten liefern Anker. Ausgewählte Literatur- und Linktipps geben die Chance, einen Blick über den Tellerrand des Studientextes hinaus zu werfen.

Technisch realisiert wird die Lernumgebung auf zwei Plattformen: Drupal (medial aufbereitete Lerninhalte) und (im WiSe 2009/2010) Stud.IP (Kursverwaltung sowie Kommunikation und Kollaboration). Die Lernumgebung steht als Open Educational Resource kostenfrei im Netz zur Verfügung.

Der Kurs wird weiterhin von der vhb angeboten. Durchgeführt wird er vom Institut für Medien und Bildungstechnologie der Universität Augsburg. weitere Informationen zu diesem Kurs finden sich hier.

Literatur

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